Rein in den See

Nachhaltige Bademode: Dedicated Bikinis, Badehosen & Co

von Anna | 08.06.2022

Der Sommer sitzt in den Startlöchern und die heißen Tage kommen! Dann ist endlich wieder Schwimmen, Baden, Plantschen angesagt und das ein oder andere Feierabend Bier am See. Taugen Dein Bikini oder Deine Badeshorts noch eine Saison oder kommt Dir ein neues Stück freshe Bademode gelegen? Jetzt ist die beste Zeit, um im zündstoff Online Shop nach fairer Bademode Ausschau zu halten! Komm' mit!

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Weshalb es nachhaltige Bademode braucht

Treffe Deine Wahl: Dedicated trumpft mit stylischen Bikinis und Badeanzügen auf. Die beiden Ecobrands Brava Fabrics und Thinking MU aus Spanien bringen nachhaltige Badehosen an den Mann. Drei Dinge haben alle Stücke feinste Swimwear gemeinsam: Coole Prints, nachhaltige Stoffe aus Recycling Polyester oder Recycling PET und eine faire Produktion. Mit der Wahl eines fairen Stücks Bademode entscheidest Du Dich bewusst gegen Fast Fashion. So unterstützt Du die Entwicklung, dass Bademode sich weiterhin als eine selbstverständliche Kleiderkategorie von Fair Fashion durchsetzt. Faire Bademode kommt nicht in Form von Billigteilen aus Fabriken ohne oder mit unzulänglichen Sozial- und Umweltstandards, bei deren Fertigung wertvolle Rohstoffe wie Erdöl verschwendet werden.

 

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Fair Fashion Bademode für Damen

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Nachhaltige Dedicated Bikinis

Das skandinavische Fair Label Dedicated ist in erster Linie bekannt für lässige Streetwear, trumpft jeden Sommer jedoch auch mit Bikinis und Badeanzügen aus Recycling Materialien auf. Wenn Du Dich für einen Dedicated Bikini oder Badeanzug entscheidest, profitierst Du vom Know How des Labels in Sachen Nachhaltigkeit. Die Stoffe bestehen aus Recycling PET, das aus China stammt. Dort werden sie auch unter standardgerechten Arbeitsbedingungen zum fairen Stück fürs Badeglück weiterverarbeitet.Die Stoffe sind angenehm dicht und doppellagig verarbeitet.

Die Schnitte reichen vom Triangel-Bikini über den High Waist Bikini bis hin zur sportlicheren, trendy Variante mit breitem Bund an Hose oder Oberteil. Ober- und Unterteile werden einzeln bestellt. Die alten Schweden bei Dedicated laden Dich somit zum fleißigen Kombinieren ein: Kreiere Deinen ganz eigenen Bikini Style! Die Träger vieler Oberteile sind variierbar und gerade oder gekreuzt tragbar: Unschöne Bikiniabdrücke von der Sonne auf Deiner Haut, adé! Lust am Kombinieren, hallo!

Nachhaltige Dedicated Badeanzüge

Der wunderschöne Badeanzug 'Klinte' mit gelb-türkisenem Paisley Print ist ein echter Star unter den Badeanzügen: Er überzeugt mit Wickeltrick, kleinen Raffungen an den Seiten und dünnen, verstellbaren Trägern.

'Rana' kommt mit den Streifen nicht weniger farbenfroh daher. Das schlichte Dekolleté und die mittelbreiten, verstellbaren Trägern machen aus dem Badeanzug einen Style für jede Badenixe, die es sportlich mag.

Jetzt ist es an Dir: Was trägst Du, damit Du wie ein Fisch im Wasser schwimmst? Bist Du Typ Badeanzug oder Typ Bikini?

Badehosen in nachhaltig aus dem Land der Sonne

Nachhaltige Badeshorts von Brava Fabrics

Die Badeshorts von Brava Fabrics kommen, wie wir es von dem spanischen Eco Haus gewohnt sind, mit lässigen Schnitten und konkreten Prints daher. Sie bestehen zu 100% aus Recycling PET und tragen so ihren Teil für einen schonenden Umgang mit wertvollen Ressourcen bei. Sie werden unter fairen Arbeitsbedingungen in Portugal gefertigt. Sie tragen sich mega bequem auf Grund des weichen Mesh-Futters auf der Innenseite. Die Prints sind mit Krokodilen gefährlich hübsch und machen mit Eis am Stil Allover-Muster Lust auf mehr Sommervergnügen.

Nachhaltige Badeshorts von Thinking MU

Mit der Badehose 'Soles Limpopo Swimwear' von Thinking MU gehen gleich ganz viele Sonnen auf: Sie sitzt mit ihrem elastischem Gummizug bequem am Bauch, den Du in der Weite anpassen kannst. Zu den seitlichen Taschen gesellt sich eine Gesäßtasche mit Reißverschluss: Da übersteht Dein Kleingeld fürs nächste Eis im Zweifelsfall auch eine Runde im See. Das Fair Fashion Haus Thinking MU kommt ebenfalls aus Spanien. Wen wundert’s: Im Land der Sonne, weiß man wie der Bademode-Hase läuft! Das Recycling Material wird aus Nachgebrauchs-Polyester gewonnen. Das Innenfutter ist aus Polyamid und Elasten. Herstellen lässt Thinking MU fair in China.

Pflege von fairer Bademode aus Recycling Kunststoff

Auch wenn faire Bademode die Umwelt während der Herstellung schont, kommt das Problem mit dem Mikroplastik bei der Pflege wieder auf. Beim Waschen gelangen jedes Mal Kleinstmengen an Plastikpartikeln ins Abwasser. Du kannst dem entgegenwirken, indem Du Dein nachhaltigen Bikini und Deine Badeshorts so selten wie möglich bei niedriger Temperatur wäschst oder indem Du einen Guppyfriend benutzt (einen Waschbeutel, der die Plastikpartikel abfängt).

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Keynote: Jede Figur ist eine Strandfigur

In den Sixties ist die Erfindung Bikini so provokant und verheißungsvoll, dass der Song 'Itsy bitsy teenie weenie Honolulu Strandbikini' hoch und runter gespielt wird und bis heute ein random Klassiker ist. Die Story ist typisch für unsere patriarchalisch strukturierte Gesellschaft und greift auch heute noch: Eine junge Lady am Strand trägt einen Bikini und zieht damit alle Blicke auf sich. Sie geht Baden, traut sich dann aber vor lauter Verehrern am Ufer nicht mehr aus dem Wasser. Auch eine Art von Unbehagen. Heute haben wir das Setting teilweise überwunden und mensch geht in Badebekleidung ganz in Ruhe eine Runde im See oder im Meer schwimmen. Dafür struggeln wir noch mit der Annehmbarkeit von allen Körpern. Body Shaming ist im kulturellen Gedächtnis tief verankert. Wo stehen wir heute?

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Für mehr Körpervielfalt auf Mode Fotografien

Insbesondere die Vertreter:innen der Body Positivity setzen sich dafür ein, dass jeder Körper es wert ist angenommen und geliebt zu werden wie er ist. Dazu gehört auch, dass er bedenkenlos gezeigt werden kann und sichtbar ist. Manche Fair Fashion Brands wir Kora Mikino, Amanda Beach Wear, Lovjoi oder ARMEDANGELS arbeiten zunehmend mit Bildern, die mehr Vielfalt repräsentieren, was Form und Hautfarbe der Models betrifft. Immerhin liest man inzwischen auch in Fast Fashion Magazinen wie der Glamour, dass es in der Badesaison 2022 einen Trend gibt, die Ideale der normierten Bikini-Figur aufzubrechen. Dazu gehört, dass es mehr Randgrößen gibt und die Schnitte verschiedene Partien des Körpers besonders gut zur Geltung bringen. Bleiben wir dran, dass das mehr als ein Trend ist. Wenn wir ehrlich sind, findet ein großer Teil der Körpernormierung täglich in unseren Köpfen statt, indem wir innerlich einer Norm zustimmen: Kennst Du das, wenn Du zumindest zu Beginn der Badesaison die viele nackte Haut und Menschen am See oder im Schwimmbad auf ihre Körper reduzierst, innerlich kommentierst oder einen Satz raus haust, der eigentlich gar nicht klar geht?

Von uns aus können (Fair) Fashion Labels mit noch viel mehr Vielfalt von Körper und Mensch für ihre Kleidung werben! Findest Du Dich in Mode-Bildwelten von Fair Fashion Labels schon angemessen repräsentiert oder wünschst Du Dir da mehr? Wenn Du Bilder siehst, die Dich hierzu inspirieren, schicke sie uns gerne jederzeit an unseren Instagram Account.

Wieviel Sichtbarkeit letztendlich auch mit Teilhabe und Gleichberechtigung in der Gesellschaft zu tun hat, davon schreiben wir übrigens auch in unserem Blogartikel über den Pride Month Juni.

 

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