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fair trade

Fair trade bedeutet übersetzteinfach fairer Handel. Die World Fair Trade Organisation (WFTO) hat10 Prinzipien für den fairen Handel herausgegeben, an denen sichauch Kleidung messen lassen muss. Meist ist damit gemeint, dass denProduzent/innen ein höheres und verlässlicheres Einkommen als imherkömmlichen Handel garantiert wird. Wichtiger Teil solcherHandelsbeziehungen ist auch, dass die Lieferverträge langfristig undverlässlich sind so wie, dass in der Produktion internationaleUmwelt- und Sozialstandards eingehalten werden.

Das bekannte blau-grüne 'fairtrade-Siegel' bezieht sich auch bei Kleidung in erster Linie auf denRohstoff und bedeutet, dass die Produktion der Baumwolle denStandards des fairen Handels entspricht und keinegesundheitsgefährdenden Pestizide verwendet werden. WeitereProduktionsschritte sollen zwar ebenfalls kontrolliert werden undunterliegen gewissen Standards, jedoch nicht im engeren Sinne 'fairtrade'.

Allerdings ist fairer Handel keinegeschützte Bezeichnung. Zwar ist der Begriff 'fairtrade' markenrechtlich geschützt, schreibt jemand jedoch 'fair trade' kanndies vieles heißen. Häufig wird auch die industrielle Produktionunter angemessen Arbeitsbedingungen als fair trade bezeichnet.

Die englische Sprache ist da genauer:Faire Produktion in Fabriken wird meist 'sweatshop free' genannt, mit'fair trade' ist fairer Handel im eigentlichen Sinn gemeint.