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Kleidung Fair

maxhavelaar.jpgfairwear2.jpgBei zündstoff ist sämtliche Kleidung fair produziert. Uns reicht es nicht, wenn Sachen „lediglich bio“ sind. Die Produktionskette ist bei Kleidung viel komplizierter als bei z.B. den meisten Lebensmitteln. Daher sind auch mehr verschiedene Menschen involviert, die eine faire Behandlung und Bezahlung verdienen.
 
Wer wenn nicht die Menschen, die die Baumwolle pflücken, zu Garn spinnen und den Stoff schließlich weben oder zusammennähen haben ein Recht darauf, dass Kleidung fair produziert wird.
 
Vieles in der “ethical Fashion”-Szene steckt noch in den Kinderschuhen. Viele Brands, die wir anbieten, gehen in die richtige Richtung. Es bewegt sich vieles - es ist noch nicht alles perfekt. Doch verglichen mit 2004 / 2005, als wir begonnen haben uns selbst zu fragen, warum Kaffee aber keine Kleidung fair produziert wird, hat sich extrem viel getan. Damals gab es nichts. Heute gibt es vieles.
 
Viele Pioniere kommen hierzulande oft gar nicht aus der Modeszene. Viele unserer KollegInnen sind engagierte Menschen, die wirklich etwas bewegen wollen. Viele sind seit langem aktiv und können trotzdem mehr schlecht als recht vom sogenannten “Öko-Boom” leben.
 
Wie schwierig es oft ist etwas “richtig” zu machen, merken wir bei unserer eigenen Produktion in Nicaragua. Unser Ziel ist ein solidarischer Handel mit unseren ProduzentInnen. Doch immer wieder gibt es Kommunikationsprobleme, Dinge dauern länger als wir EuropäerInnen gewohnt sind. Kleidung fair zu produzieren ist ein Lernprozess - für alle Beteiligten. Die ProduzentInnen, die Brands, die Händler und auch für euch: die KonsumetInnen: Fragt nach, wenn jemand behauptet seine Kleidung sei nachhaltig produziert. Oder fragt einfach bei uns nach.